Gesetz will Tötung von Wildtieren während des Winterschlafs erlauben.

Der Senat der Vereinigten Staaten von Amerika hat mit 52 zu 47 Stimmen beschlossen, ein Gesetz aufzuheben, das die Jagd auf Wildtiere verbietet, die sich gerade im Winterschlaf befinden.

Die im Rahmen des Fish and Wildlife Service (FWS) Programms veranlassten Einschränkungen sollten übermäßige Grausamkeiten von Jägern verhindern, die Wildtieren auch zu Schutzzeiten nachstellen wollen, und die auch nicht davor zurück schrecken, Muttertiere mit ihren Jungen zu töten.

Die neue Gesetzgebung erlaubt es Jägern zum Beispiel, hungrige Bären im Winter mit Futter anzulocken und sie dann zu erschießen. Sie werden legal in die Bauten von Wölfen und Bären eindringen können, um dort ganze Tierfamilien und ihren Nestern auszurotten. Außerdem wird es erlaubt sein, Tiere aus einem fliegenden Flugzeug heraus von oben abzuschießen. All das war zuvor streng verboten.

"Was der Senat getan hat, sollte Tierfreunde in ganz Amerika gegen ihn aufbringen", berichtet Wayne Pacelle, Präsident der Tierschutzorganisation Humane Society of the United States (HSUS). Die schützenden Einschränkungen kamen noch von der Regierung unter Präsident Barack Obama.

Unter der neuen Regierung der USA sind jetzt die verletzlichsten Lebewesen des Landes ohne Schutz. Bleibt zu hoffen, dass Tierschützer auf demokratischer, wie auch auf republikanischer Seite es schaffen, dieser Barbarei erneut ein Ende zu setzen.

Quelle:

The Dodo

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