Der Halter will den Welpen um jeden Preis loswerden, aber nur wenige Monate später bereut er es bitter.

Normalerweise kostet so ein süßer, kleiner und auch noch reinrassiger Welpe vom Züchter richtig viel Geld, doch im kalifornischen Fontana veröffentlicht ein Züchter die Nachricht, dass er einen Welpen zu verschenken hat. Aber die Aktion hat nichts damit zu tun, Kunden anzulocken oder einfach jemandem eine Freude zu machen. Der Welpe ist krank, und der Züchter, der pro Tier bis zu 3.000 € verdient, will ihn so schnell wie möglich loswerden.

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Das kleine Weibchen ist 4 Wochen alt, als der Züchter feststellt, dass es nicht wie seine anderen Geschwister anfängt zu laufen. Es leidet am Schwimmer-Syndrom, einer Krankheit die bei Hunden und auch Katzen auftritt. Dabei strecken sich Hinter- und Vorderläufe vom Körper, weswegen die Tiere nicht laufen können und stattdessen rudernde Bewegungen machen.

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Weil der Züchter nur am Geldmachen, aber nicht -ausgeben, interessiert ist, droht das Weibchen eingeschläfert zu werden. Da schaltet sich die Tierschutzorganisation 2nd Chances Rescue (dt. 2. Chance durch Rettung) ein. Sie nehmen sich des Welpen an und kommen für die Kosten der Behandlung auf. Von nun an drücken Bandagen die Beine sachte zusammen, denn es muss um jeden Preis verhindert werden, dass der Welpe weiter nur auf dem Bauch liegt.

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Bei Welpen können die Fehlstellungen zum Glück meist noch gut korrigiert werden, wenn man sie schnell behandelt. Zum Team der Tierretter gehört auch eine Physiotherapeutin, die schon Erfahrung mit solchen Fällen hat.

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Mithilfe kleiner elektrischer Stöße werden die Nerven in der Wibelsäule angeregt, denn dem süßen Weibchen, das man Willow tauft, fehlen die Muskeln zum Laufen.

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Schon nach wenigen Tagen kann Willow mit Hilfe einige wackelige Schritte wagen. Außerdem bekommt sie Schwimmstunden, bei denen sie Muskeln aufbauen kann.

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Es ist noch ein langer Weg, doch die Erfolge sind nicht zu übersehen.

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Im Alter von 3 Monaten kann sie sogar ganz ohne Hilfe laufen.

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Heute ist Willow 8 Monate alt und steht anderen Hunden in nichts nach. „Es gibt nichts Dankbareres, als einen Hund den niemand will, in einen Hund, den jeder will zu verwandeln“, sagt die Tierschutzorganisation.

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Willow ist zu einer treuen Fellnase geworden, die man unmöglich nicht ins Herz schließen kann. Wäre es nach dem Züchter gegangen, dann wäre sie schon lange eingeschläfert worden, und das, obwohl sie nach nur wenigen Tagen Therapie zum 1. Mal stehen konnte. Mancher Anfang ist schwer und holprig, doch das ist noch lange kein Grund aufzugeben. Niemand würde auf die Idee kommen, einen kranken Menschen entsorgen zu wollen, doch kranke Tiere werden schnell unbequem. Zum Glück gibt es Menschen, die das anders sehen.

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