16-Jährige aus Hamburg findet 5 ausgesetzte Welpen in Plastiktüte.

Die 16-jährige Schülerin Alica aus dem Hamburger Stadtteil Winterhude ist auf dem Weg zur Schule, als sie hinter einem Bauzaun ein leises Fiepen wahrnimmt. Beim näheren Hinsehen macht sie eine furchtbare Entdeckung: Ein neugeborener Welpe, noch ganz blutverschmiert, der einfach ausgesetzt wurde. "Es war einfach nur schrecklich? Wer tut so etwas Furchtbares?", fragt sich der Teenager.

Alica wickelt das kleine Bündel in ihre Jacke und schwänzt die Schule, um den Hund zum Tierarzt zu bringen. Dort wird das Neugeborene erstversorgt. Anschließend geht das Mädchen mit einer der Mitarbeiterinnen zurück zur Fundstelle - denn bei der Tierarztpraxis vermutet man, dass der Welpe nicht das einzige Junge aus dem Wurf ist. Zurecht: Versteckt in Plastiktüten finden sie vier weitere Welpen!

Für eines der Tiere kommt bereits alle Hilfe zu spät: Es ist bereits erstickt. Die verbleibenden Jungen kommen sofort in die Tierpraxis zur Behandlung. Da die Schülerin so schnell gehandelt hat, stehen ihre Überlebenschancen gut. Beim Hamburger Tierschutzverein werden die Kleinen nun aufgepäppelt, bis sie groß genug sind, um weitervermittelt zu werden. Alica hat bereits Anzeige wegen Tierquälerei erstattet - und hofft später einen der Hundewelpen bei sich Zuhause aufnehmen zu können.

Tolle Rettungsaktion der Jugendlichen! Für die süßen Fellschnauzen finden sich bestimmt schnell liebevolle neue Familien. Aber hoffentlich findet sich auch der grausame Tierquäler, damit dieser seine gerechte Strafe bekommt. 

Quelle:

Bild.de

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