Künstler bauen Plastikwal, um Meeresverschmutzung anzuprangern.

Jedes Jahr werden etwa 30 tote Wale an die Strände Europas geschwemmt - ein bedrückendes Zeugnis der zunehmend verschmutzten Meere, in denen es die sanften Riesen immer schwerer haben, um ihr Überleben zu kämpfen. Jetzt hat die weltweit bekannte Umweltorganisation Greenpeace mit einer ungewöhnlichen Aktion auf das Sterben der großen Meeressäuger aufmerksam gemacht.

Die Aktivisten haben eine Plastik-Attrappe eines toten Blauwals, vollgestopft mit Abfall aus Kunststoff, an der philippinischen Küste deponiert. Die 15,20 Meter große Skulptur wurde komplett aus Plastikmüll gebaut, den man eigens dafür am örtlichen Strand gesammelt hat - über 60 Kilogramm Abfall.

Mit dem makaberen Kunstobjekt wollen die Umweltschützer auf die tägliche Verschmutzung der Meere durch Plastikabfälle aufmerksam machen.

Wie grausig und dabei eindrucksvoll! Hoffentlich bewegt die Aktion der Umweltschützer die Menschen zum Umdenken.

Quelle:

Bored Panda

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