Rührend: Verkrüppelter Mops aus dem Iran gerettet.

Die Zukunft des kleinen Mopses namens Chance befand sich auf der Kippe – übrigens ist sein Name kein Zufall, wie noch klar werden wird. Der im Iran lebende Hund wurde schwer verkrüppelt, doch der eigenen Familie war das egal. In Behandlung gaben sie ihn nicht, obwohl er sich kaum bewegen konnte. Die Chancen, dass er überlebt, standen schlecht.

Erste Hilfe wurde ihm zuteil, als ein Tierfreund ein Video von dem kleinen Mops drehte, das letztlich seinen Weg zu einer Iranerin namens Katy Kargosha fand, die in den Vereinigten Staaten lebt.

Hier kann man sich das betreffende Video selbst anschauen:

Katy machte die amerikanische „Pug Queen“ (auf Deutsch etwa: Mopskönigin, eine freie Tierschutzaktivistin für Möpse) namens Izabella St. James darauf aufmerksam. Vom Video schockiert, setzte sie sich gleich daran, den geschundenen Kleinen aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Izabella versuchte jemand zu finden, der Chance gegen Geld aus dem Iran in die USA bringen sollte – leider erklärte sich niemand dazu bereit. Zu ungewiss war die politische Lage wegen der von US-Präsident Trump durchgesetzten Reiserestriktionen. Zumindest hatte Chance das Glück, in eine neue Pflegefamilie zu kommen, die auch für seine medizinische Behandlung bezahlte. Leider lief die Operation nicht gut und obendrein wurde es für seine neue Familie zu viel Aufwand, sich um ihn zu kümmern.

Die Pflegefamilie hatte Chance in ihrer Not daraufhin seinen alten Besitzern zurückgegeben. Eine krasse Fehlentscheidung, denn die setzten ihn ein paar Tage später wieder am Straßenrand aus. Dort lag er einsam und verlassen, bis er wieder von iranischen Tierfreunden gefunden und erkannt wurde. Ein großes Glück, denn Tierschutz ist im Iran nicht weit verbreitet.

Chance musste unbedingt in die Vereinigten Staaten, das wusste Izabella. Sie selbst hatte jedoch kein Visum und es ist auch nicht leicht, eines zu bekommen. Allein schon für den Flughafen benötigt man eines. Daher sprang Katy ein – die Iranerin aus New Orleans, die Izabella auf den kleinen Hund aufmerksam gemacht hatte.

Sie flog die weite Strecke nach Teheran. Vier Stunden wartete Katy am Flughafen, weil sie keine Zeit hatte, in die Stadt zu fahren. Glücklicherweise erreichte der geschundene Mops Katy rechtzeitig, und sie konnten beide in die Vereinigten Staaten zurückfliegen.

Doch auch in Los Angeles war die Gefahr für Chance wegen seiner Verletzungen noch nicht gebannt. Eine letzte Operation sollte entscheiden, ob er sterben musste oder weiterleben konnte; wenn er den Eingriff zwölf Stunden überlebt, wäre das seine Rettung.

Und das Wunder geschah: Chance überstand diese schwierige Phase und kann sich nun auf ein unbeschwerteres Leben freuen. Auch wenn er sich noch etwas erholen muss, kann er sich wieder besser bewegen und hat weniger Schmerzen.

Im sonnigen Kalifornien wird Chance seine schlimme Zeit in Teheran bald vergessen; ein leckeres Dessert hilft ihm dabei bestimmt.

Wie bereits erwähnt, der Name des kleinen Mopses ist kein Zufall. Er hat ihn erst, seitdem er Amerikaner geworden ist; Izabella erklärt, warum:

„Ich ließ meinen Followern die Namenswahl. Sie nannten ihn Chance, weil er eine zweite Chance bekam. Er kam nach Amerika und bekam die Chance zu leben. Er ist gerade ein internationales Symbol für die Mops-Community geworden. Er ist entschlossen, weiterzuleben, und hat die sanfteste, süßeste, unschuldigste kleine Seele, die es gibt.“

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