Grausam: Kinder werfen Welpen ins Feuer, der durch Glück überlebt.

Den süßen Welpen Polo ereilte in seinem Heimatort in Kanada ein Schicksal, das an Grausamkeit kaum zu überbieten ist. Ein paar 10-Jährige haben ihn wohl von der Veranda seiner Familie gekidnappt und dann im wahrsten Sinne des Wortes in die Hölle gestoßen.

Sie warfen Polo nämlich in eine nahegelegene Feuerstelle. Dort verbrannte augenblicklich sein Fell, das ihm aber glücklicherweise gleichzeitig ausreichenden Schutz bot, sodass er diesem Alptraum noch bei lebendigem Leibe entrinnen konnte. Dennoch erlitt er schwere Verletzungen.

Verbrennungen 2. Grades, Rauchvergiftung, Brandblasen – die Folgen dieser grausamen Tat waren verheerend. Glücklicherweise fand er aus eigener Kraft zu seinem Zuhause zurück. Als seine Familie ihn entdeckte, war sie fassungslos.

Polo wurde dann mit Hilfe der Tierschutzgruppe „Save A Dog“ sofort in ein Tierkrankenhaus im 600 km entfernten Winnipeg geflogen.

Wegen dieses traumatischen Vorfalls wird der Welpe nicht mehr in sein altes Zuhause zurückkehren. Seine Familie hat zum einen Angst um seine Sicherheit und meint zum anderen, dass er sich nach dieser Erfahrung daheim nicht mehr wohl fühlen würde.

Nach all dem verheerenden Geschehen zeigt Polo in der Klinik dennoch Freude, wedelt mit dem Schwanz, wenn beispielsweise die Pfleger kommen und ihm Medizin geben. „Es geht ihm besser und besser mit der Zeit“, sagt der behandelnde Tierarzt, Dr. Watson. „Er sieht schon viel besser aus als vor einer Woche.“

„Polo bedeutet uns sehr viel, weil wir ihn als Baby kennenlernten. Wir halten mit seiner Familie Kontakt. […] Er ist so ein sanfter Junge“, sagte Katie Powell von „Save A Dog“.

Glücklicherweise wird der süße Welpe wohl keine bleibenden körperlichen Schäden davontragen. Nach ungefähr sechs Wochen Behandlung sollte er vollständig genesen sein. Mit etwas Glück hat er dann schon eine neue Familie, die ihn dieses schreckliche Erlebnis vergessen lässt.

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