Tierisch gut: Kranker Mann erholt sich, nachdem sein Pferd ihn besucht.

Manchmal braucht man einfach den Beistand eines alten Freundes in der Not, um sich körperlich und seelisch besser zu fühlen. Francisco Mena aus Porto Alegre in Brasilien weiß das nur zu gut. Wegen einer Darmverletzung war er ins Krankenhaus eingeliefert worden, aber seine Genesung verlief nicht so, wie erhofft. Francisco hatte keinen Appetit und wurde immer schwächer, schließlich konnte er nicht einmal mehr laufen. Die Medikamente, die er bekam, schienen nicht anzuschlagen und in seinem traurigen Zustand wurde er auch noch depressiv.

Doch dann erfuhr er von der besonderen Regelung des Krankenhauses, Patienten Besuche von ihren geliebten Haustieren zu gestatten - die Ärzte hatten nur gute Erfahrungen damit gemacht, wenn die Kranken ihre Hunde und Katzen wiedersehen konnten, die viele schmerzlich vermissten.

Franciscos bester vierbeiniger Freund ist allerdings ein etwas größeres Kaliber - der hübsche braune "Esquilador" ist ein Pferd. Aber die Mediziner sahen das nur als eine Herausforderung und organisierten Esquiladors Transport zur Klinik. An Franciscos 65. Geburtstag war es dann so weit. Die Pfleger schoben seinen Rollstuhl vor das Gebäude, wo er mit Esquilador zusammentraf.

Nach dem Besuch seines Freundes war Francisco wie ausgewechselt, sein Gesundheitszustand wandelte sich, wie sein Arzt Dr. Daniel Souto Silveira erstaunt bemerkte, über Nacht. Er fing wieder an zu essen, seine Kraft kehrte langsam zurück und bald begann er sogar wieder, erste Schritte zu machen.

"Er strahlte Liebe aus und das Tier gab ihm etwas zurück: Es hat sein Leben gerettet", sagt Dr. Silveira begeistert.

Francisco soll noch diese Woche aus dem Krankenhaus entlassen werden, um seine Genesung zuhause fortzusetzen - in der Nähe seines treuen Freundes.

Quelle:

The Dodo

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