Eine in einer Plastiktüte ausgesetzte Hündin wird gerade noch gerettet.

Emilia Lucchese und ihre Freundin Enrica Bianchi sind gerade auf einer erholsamen Wandertour im Süden Italiens unterwegs, als sie auf einmal eine Plastiktüte in einem ausgetrockneten Flussbett liegen sehen. Das allein ist eigentlich nichts Erwähnenswertes, aber die Neugier der beiden Frauen wird geweckt, als sich die Tüte schwach zu bewegen scheint. Vorsichtig treten die beiden näher, da steigt ihnen ein furchtbarer Gestank in die Nase. Er scheint aus der Tüte zu kommen. Dennoch nehmen sie all ihren Mut zusammen und öffnen den Beutel langsam. Was sie darin finden, ist schlimmer als jeder Albtraum.

In der Tüte liegt eine Hündin. Ihre Beine sind mit Kabeln zusammengebunden, ihr ganzer Körper ist mit Wunden übersät, in denen sich Maden tummeln. Das arme Tier befindet sich im Schockzustand und ist völlig traumatisiert. Emilia und Enrica bringen die Hündin zu einem Tierarzt, wo festgestellt wird, dass ihre Hinterbeine gelähmt sind.

Emilia und Enrica sind so gerührt, dass sie sich fortan um Oliveira – so taufen sie die Hündin – kümmern. Sie nehmen sie bei sich auf und geben ihr die Liebe und Pflege, die sie jetzt braucht.

Oliveira hatte unglaubliches Glück, dass die beiden Frauen zufällig vorbeikamen. Sonst wäre sie vermutlich elendig verendet. Sie ist zwar noch ein wenig wacklig auf den Beinen, hat sich aber schnell in ihrem neuen Heim eingelebt. Mittlerweile wedelt sie sogar wieder mit dem Schwanz, und mit ihren Hinterbeinen geht es auch wieder aufwärts! 

Derweil sucht die Polizei noch immer nach den Tätern, in der Hoffnung, dass man die Tierquäler zur Verantwortung ziehen kann. Zum Glück hat der Albtraum für Oliveira ein gutes Ende gefunden! Auch Emilia und Enrica können sich ein Leben ohne ihre Fellnase nicht mehr vorstellen. Oliveira ist zu einer echten Bereicherung in ihrem Leben geworden.

Kommentare

Auch interessant