Frau findet ihren Hund lebendig vergraben.

Maverick ist ein 12 Jahre alter Schäferhund, der ganz bestimmt kein einfaches Leben hatte. Als er jünger war, hat man ihn einfach an einer Straße ausgesetzt, wo er dann von einem Auto angefahren wurde und schließlich noch in eine Waschbär-Falle geriet. Aber leider ist sein Leidensweg da noch längst nicht zu Ende.

Facebook / Kansas City, Missouri Lost & Found Paws

Maverick lebt nun, nachdem seine Verletzungen auskuriert sind, bei einer amerikanischen Pflegefamilie im Bundesstaat Missouri. Eines Tages verschwindet er im Garten, um sein Geschäft zu erledigen. Doch an diesem Tag kehrt er nicht mehr zurück. Seine Familie sorgt sich sehr um ihn. Drei Tage lang suchen sie verzweifelt nach ihrer geliebten Fellnase, aber ohne Erfolg. Doch seine Besitzerin Lisa will nicht aufgeben: „Ich musste noch ein letztes Mal nach ihm suchen. Dann habe ich einen schwaches Wimmern gehört“, sagt sie. Das Geräusch kommt aus dem Boden. „Mein guter alter Maverick war mehr als eineinhalb Meter unter der Erde.“

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Maverick ist in eine Sinkhöhle gefallen, ein Loch im Boden, das sich formt, wenn sich zum Beispiel Kalk durch Wasser aufgelöst und abgetragen wird. In der Fachsprache werden diese Sinkhöhlen auch als Dolinen oder Karsttrichter bezeichnet. Maverick ist dort lebendig begraben. Seine Familie versucht, ihn aus seiner Falle zu befreien. Aber je mehr sie versuchen, ihn auszugraben, desto tiefer sinkt er ein. Seit entsetzlichen drei Tagen steckt er schon fest und er droht jeden Moment entkräftet zu sterben.

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Verzweifelt rufen die Familienmitglieder die Feuerwehr, die sich sofort an die Rettung macht. Zwei Stunden lang versuchen sie, den Hund zu retten. Und schließlich gelingt es - sie bringen ihn zurück an die Oberfläche.

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Der arme Hund wird sofort zur Notfallaufnahme einer Tierklinik geschickt, wo er mehrere Tage verbringt, um sich zu erholen. Maverick steht noch immer unter Schock, aber er erholt sich langsam aber sicher von seinen Verletzungen.

Facebook / Kansas City, Missouri Lost & Found Paws

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Nach einigen Tagen im Krankenhaus darf er endlich nach Hause zu seiner Familie. „Es geht ihm gut, er isst, er spielt. Danke an alle für eure Worte der Unterstützung und eure Gebete“, schreibt Lisa schließlich. Hoffentlich führt Maverick nun ein friedliches Leben!

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Es ist einfach unglaublich, dass dieser Hund, der drei Tage lang begraben war, sein Märtyrium mit nur ein paar wenigen Verletzungen überlebt hat. Bedenkt man all die Abenteuer, die er bereits überlebt hat, zeigt Maverick, dass er es wirklich ernst meint mit dem Überleben.

Quelle:

The Dodo

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