Ein Assistenzhund verbessert das Leben einer Familie.

Dem kleinen, 3-jährigen Tupper Dunlop geht es schlecht. Schon minimale Geräusche bringen ihn aus der Fassung. Auch reagiert er kaum bis gar nicht auf seinen Namen. Doch das sind nur die kleineren Übel, die ihn plagen.

Im Alter von zwei Jahren wurde bei Tupper Autismus diagnostiziert. Jede Nacht hatte er Alpträume, schlief nur drei bis sechs Stunden; selbst im Schlaf weinte er häufig und schlug um sich. Er konnte leidlich 45 Minuten am Stück schlummern. Nancy Dunlop und ihr Ehemann waren verzweifelt.

„Die Eltern eines Kindes zu sein, das nicht oder nur sehr wenig schläft, war körperlich und gefühlsmäßig erschöpfend“, so Nancy gegenüber CBS News. „Es ist schwer, ein Kind zu haben, das weint, schreit, dem irgendetwas zusetzt, Schmerz oder Stress, und dabei nicht zu wissen, was es ist. Man fühlt sich sehr hilflos, wenn man nicht weiß, wie man dem eigenen Kind helfen kann.“

Jedoch kam das Paar aus Winnipeg in Kanada auf eine Idee, die das Leben ihres Kleinen stark verbessern sollte.

Weil Tupper Tiere sehr liebte, mit ihnen gerne spielte und herumtobte, traf das Ehepaar Dunlop die Entscheidung, einen Assistenzhund bei sich aufzunehmen. Lego, ein weißer Labrador, wurde der beste Freund ihres Sohnes. Dennoch wirkte es beinahe wie ein Wunder, wie stark sich der Zustand von Tupper besserte.

Nachdem der Hund von der Familie aufgenommen worden war, erhöhte sich die Schlafzeit des Jungen auf acht bis zehn Stunden pro Nacht. Immer wenn den Kleinen Alpträume plagen, knuddelt Lego mit ihm, was einen sehr beruhigenden Effekt hat. Auch tagsüber ist die Anwesenheit des Assistenzhundes ein Geschenk. Tupper kann sich besser konzentrieren und sprechen. Selbst zur Vorschule gehen sie gemeinsam.

Wenn der Kleine beispielsweise aufgeregt ist, dann bringt Lego oft ein Spielzeug oder schmiegt sich an ihn, um ihn abzulenken. Dadurch gerät er nicht in einen Teufelskreis und kann sich schneller fassen, anstatt zu schreien und wild herumzulaufen. Auch alltägliche Erledigungen sind für die Dunlops nun wieder ein geringeres Problem. Tupper kann Gefahren nicht gut einschätzen und stürzte manchmal mitten in eine überfüllte Einkaufshalle oder auf eine viel befahrene Straße. Sein vierbeiniger Freund passt aber darauf auf: Die beiden sind über einen Sicherheitsgurt miteinander verbunden, und sollte Legos Herrchen hektisch losstürmen, lässt er sich nicht mitziehen und verringert beachtlich die Gefahr eines Unfalls.

Das sind nur wenige von unzähligen Beispielen, wie Lego seinem Freund Tag für Tag das Leben lebenswert macht. Sie geht wirklich tief ins Herz, diese Freundschaft.

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