Ach, du Schreck! Mann findet Haustier in schockierendem Zustand.

Hidey ist eine alte Katze, die mit ihrem Besitzer in der Großstadt Pittsburgh im US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania lebt. Leider erkrankt der Mann im Alter an Alzheimer und muss schließlich in ein Pflegeheim gebracht werden. An die Katze denkt dabei zunächst niemand, und der Mann kann sich wegen seiner Erkrankung leider nicht mehr an Hidey erinnern. Doch einem entfernten Verwandten fällt ein, dass es da doch noch eine Samtpfote gab, die bei dem Mann lebte. Er macht sich auf, um im Haus nach ihr zu suchen.

Er beginnt mit allen typischen Katzenverstecken: unter dem Sofa, hinter den Vorhängen und hinter Schränken, doch ohne Erfolg. Unvermittelt jedoch springt plötzlich ein wildes Tier unter dem Bett hervor und rennt geradewegs in den Keller. Wie eine Katze sieht das nicht aus.

Der Anblick übertrifft alles, was der Verwandte bis dahin gesehen hat. Später sagt er: „Es war wie eine wilde Kreatur. Ich dachte zuerst, es wäre ein Tier, dem man eine Decke übergestülpt hatte.“

Aber es ist doch eine Katze. Und was der entsetzte Finder für eine Decke gehalten hat, ist in Wahrheit ihr langes, völlig verfilztes Fell. Sie ist kaum mehr als Katze zu erkennen, lediglich ihr Kopf und ihr schwarzer Schwanz lugen hervor.

Der Mann ist entsetzt, als er die Katze näher betrachtet. „Sie drückte sich panisch in eine Ecke des Kellers. Als ich mit meiner Taschenlampe hinunterstieg, kam ich mir vor wie in einem Horrorfilm. Und da saß sie in der Ecke. Völlig panisch, und sie schien starke Schmerzen zu haben.“

Schließlich gelingt es ihm, die Katze einzufangen. Er bringt sie direkt zu einer Tierschutzorganisation. Auch die Ärzte hier haben so etwas noch nie gesehen. Die arme Hidey sieht wie ein Monster aus. Ihr Fell ist so lang, dass ihre verfilzten Strähnen wie dicke Tentakel an ihr herabhängen. Sie ähnelt eher einem haarigen Oktopus als einer Katze.

Hidey ist so verängstigt, dass die Tierschützer sie unter Narkose setzen müssen, um das überschüssige Fell abzuschneiden. Die Mieze muss über Jahre hinweg vernachlässigt worden sein. Am Ende lässt sie mehr als ein Kilo Haare.

Hidey ist auch deshalb verwahrlost, weil sie so schwer übergewichtig ist, dass sie kaum noch den Kopf drehen kann, um sich selbst zu putzen. Ihr Besitzer war zu krank, um es zu bemerken und sich richtig um die Kleine zu kümmern. Nach dem Besuch beim „Friseur“ und medizinischer Behandlung sieht sie zum Glück wieder wie eine richtige Katze aus – auch wenn die jahrelange Verwahrlosung deutliche Spuren hinterlassen hat.

Voller Mitleid für die verängstigte Kreatur nimmt der Mann sie schließlich bei sich auf und kümmert sich liebevoll um sie. Endlich kann Hidey wieder ein ganz normales Katzenleben führen.

Was für ein Glück, dass sich doch jemand an Hidey erinnert hat und sich nun um sie kümmert. Sie ist immer noch sehr scheu und ängstlich, aber langsam gewöhnt sie sich an die Liebe, die ihr in ihrem neuen Heim zuteilwird. Nach und nach öffnet sich die Katze gegenüber ihrer Umwelt und erwidert die Zuneigung. Diese Geschichte ist ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig es ist, sich gut um seine Haustiere zu kümmern bzw. rechtzeitig für den Fall vorzusorgen, dass man dazu selbst nicht mehr in der Lage ist.

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