Helfer schneiden gequälten Hund aus seiner grausamen Fessel.

WARNUNG: Dieser Beitrag enthält Bilder, die auf manche Leser verstörend wirken können.

Die Mitglieder der Tierhilfsorganisation „Huellita con Causa" in der Stadt Culiacan im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa haben schon viele Grausamkeiten sehen müssen, aber selbst sie sind sprachlos, als sie einen schwer misshandelten Pitbull finden.

„Titan“, wie sie das geschundene Tier nennen, wird der Organisation am 27. September 2016 von besorgten Nachbarn gemeldet. Diese entschieden sich für einen Anruf bei den Helfern, nachdem sie mitangesehen hatten, wie der Hund seit einem ganzen Jahr an eine Wand gekettet lebte, ohne auch nur einmal von seiner Fessel gelöst zu werden.

Als die Helfer dem Anruf nachgehen, können sie nicht glauben, was sie sehen. Der Pitbull ist nicht nur stark unterernährt und geschwächt, er ist mit einer schweren Kette angebunden, die sich tief in seinen Hals gegraben hat.

Die Kette ist mit einem Vorhängeschloss gesichert, der Schlüssel fehlt, und das Gewebe an Titans Hals ist roh und blutig gescheuert. Die Wunde ist so tief, dass die Muskeln seines Halses deutlich sichtbar sind. Das Leid des Tiers ist kaum vorstellbar.

Um es von der Kette zu befreien, müssen die Helfer sich dem gequälten Tier vorsichtig nähern. Kein einfaches Vorhaben, denn der traumatisierte und verängstigte Hund verhält sich sehr aggressiv und ist gefährlich.

Mit Hilfe der Polizei schaffen sie es, dem Tier eine Beruhigungsspritze zu geben, und rufen einen Schlosser herbei. Er muss die Kette um den Hals des betäubten Pitbulls mit größter Vorsicht aufsägen.

Titan wird ohne weitere Verletzungen aus dem eisernen Würgegriff befreit und sofort in eine Tierklinik gebracht, wo er sich langsam erholt.

Ein Video der schwierigen Rettungsaktion kann hier angesehen werden:

„Huellita con Causa" erstattet Anzeige gegen den Hundebesitzer. Es ist die erste Anzeige dieser Art in Sinaloa.
Titan geht es bereits sichtlich besser. Er kann langsam wieder Vertrauen zu Menschen fassen.

Was für eine grausame Art, ein Tier zu halten. Gut, dass die Helfer bedacht und sensibel vorgegangen sind, damit dem armen Hund nicht noch Schlimmeres passiert ist.

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