Tierschützer atmen auf: Riesenpanda erholt sich wieder.

Der große Panda, auch Riesenpanda genannt, hat es schwer. Dass der niedliche und behäbige Geselle auf der ganzen Welt beliebt ist, ändert leider nichts an der Tatsache, dass er zu den bedrohten Arten gehört. Es gibt aktuell nur 1864 Exemplare in freier Wildbahn.

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Doch jetzt hat die IUCN (die „Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen“) gute Nachrichten: Der Riesenpanda ist nicht mehr vom Aussterben bedroht. „Die Population ist angewachsen, dank effektiver Waldschutz- und Aufforstungsmaßnahmen“, so die IUCN. „Dieser Fortschritt bestätigt, dass die Maßnahmen der chinesischen Regierung zum Schutz dieser Spezies erfolgreich sind.“ Um 17 % ist die Zahl der Pandabären zwischen 2004 und 2014 angestiegen.

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Auch die internationale Tierschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) freut sich über diese Entwicklung - nicht umsonst ist der Panda seit 50 Jahren das Wappentier der Organisation. „Die Meldung, dass der Panda jetzt einen Schritt weiter von der Auslöschung entfernt ist, ist ein aufregender Moment für jeden, der sich für den Schutz der Natur und seiner Bewohner einsetzt",  sagt WWF-Generaldirektor Marco Lambertini.

In Kooperation mit dem WWF plant die chinesische Regierung die Errichtung von 67 Reservaten für Pandabären, in denen etwa zwei Drittel aller Exemplare Schutz finden sollen. Das ist umso wichtiger, da die Bambuswälder - der natürliche Lebensraum des Pandas - durch den Klimawandel zunehmend zerstört werden. 

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Die "Rückkehr" des Pandas ist ein Grund zum Feiern für Tierfreunde. Gleichermaßen ist die Erfolgsmeldung ein Weckruf an alle Menschen, sich besser um den Schutz von Flora und Fauna zu kümmern. Schließlich haben wir nur diesen einen Planeten. 

Quelle:

BuzzFeed

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