Video: Verunglückter Hund wird aus eisigem Fluss gerettet.

Ein Fußgänger aus West Des Moines, im US-amerikanischen Bundesstaat Iowa, war zur rechten Zeit am rechten Ort.

Der 56-jährige Jerry Romine (rechts) ging gerade mit seiner Hündin Lucy am Ufer eines Flusses spazieren. Der Fluss war der eisigen Temperaturen wegen teilweise zugefroren, das Wasser klirrend kalt und unberechenbar.

Da hörte Jerry plötzlich ein furchtbares Geräusch. Es klang wie eine Mischung aus Bellen und Winseln, angsterfüllt und verzweifelt. Jerry eilte dem Klang nach und sah etwas, dass ihn zutiefst erschreckte. Im Fluss schwamm ein geschwächter Hund und kämpfte in dem eiskalten Wasser um sein Leben.

"Er machte das schlimmste Geräusch, das ein Tier machen kann", erzählt Jerry schaudernd. "Jedes Mal, wenn ich außerhalb seiner Sicht war, geriet er wieder in Panik und jaulte."

Jerry sprang in seinen, in der Nähe geparkten, Truck und fuhr los, um Hilfe zu holen, doch niemand war in der Nähe. Dann versuchte er, den Hund mit einem Seil selbst aus den Fluten zu ziehen, doch er konnte nicht nahe genug an ihn herankommen.

Schließlich wählte Jerry den Notruf. Als die Beamten mit einem Boot zur Hilfe kamen, nahm Jerry die Rettung des verunglückten Hundes auf Video auf.
Es kann hier angesehen werden (auf Englisch):

Der fast erfrorene Hund wurde zur Tiernothilfe gebracht, wo man ihn in Wärmedecken hüllte und trockenföhnte. Er war bereits zu schwach gewesen, um noch zu zittern, aber bereits nach kurzer Zeit wedelte er wieder mit dem Schwanz.

Es handelte sich um einen 13 Jahre alten Labradormischling namens "Sam". Er war seiner Besitzerin, Heather Russell, entwischt und hatte anscheinend versucht, den Fluss auf dem dünnen Eis zu überqueren. Heather ist sehr glücklich, ihn sicher und wohlbehalten zurück zu haben. Sie dankte Jerry von Herzen für die Rettung ihres vierbeinigen Freundes.

Das war knapp. Nur gut, dass Jerry zufällig da war, und so schnell und besonnen gehandelt hat.

Kommentare

Auch interessant