Hund wird in Dänemark zum Einschläfern ins Tierheim gebracht.

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Der Dogo Argentino ist eine anerkannte Hunderasse, die, wie der Name schon verrät, ihren Ursprung in Argentinien hat. Und obwohl die Hunde in ihrer Heimat primär als Jagdhunde gezüchtet werden, eigenen sie sich mit einer guten Erziehung und dank ihrer ruhigen Art durchaus auch als Familienhunde. Angriffe auf andere Hunde, geschweige denn Menschen, kommen daher nur äußerst selten vor.

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In vielen europäischen Ländern gilt die argentinische Dogge allerdings als Kampfhund und unterliegt somit speziellen Auflagen. So sind z.B. in Dänemark die Haltung, die Zucht und insbesondere auch die Einfuhr dieser Tiere weitgehend verboten. Bei Zuwiderhandlung wird der Hund in den meisten Fällen eingeschläfert.

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Doch der italienische Koch Giuseppe wusste nichts von dem Einfuhrverbot in das skandinavische Land. Also nahm er seine treue Weggefährtin Iceberg natürlich mit, als er eines Tages für eine Arbeitsstelle nach Kopenhagen umzog. Bei der Ankunft passierte Giuseppe mit seiner Hundedame die Flughafenkontrolle und alles schien perfekt. Kurze Zeit später kam es jedoch zu einem Zwischenfall. Polizisten beobachteten, wie Iceberg sich mit einem anderen Hund balgte und nahmen Giuseppe die Hündin sofort weg. Die Polizisten brachten sie in ein Tierheim, wo ihr die Todesspritze drohte.

Giuseppe war am Boden zerstört und verstand die Welt nicht mehr. Aber aufgeben kam für ihn nicht infrage. Er wollte mit Iceberg nur noch das Land verlassen, zurück in seine Heimat reisen und ihr somit das Leben retten.

Und tatsächlich: Mit Hilfe von Prominenten, einer Petition und viel öffentlicher Unterstützung konnten die dänischen Behörden überzeugt werden, das Schicksal der Hündin noch einmal zu überdenken. Leider klingt das ermutigender, als es ist, denn mit parlamentarischen Beschlüssen ist nicht vor Herbst 2017 zu rechnen. Für Hund und Herrchen werden es quälende Monate sein.

Wann genau es für die Hündin wieder zurück nach Hause geht, ist also noch nicht geklärt. Giuseppe wird Iceberg hoffentlich wieder in die Arme nehmen können.

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