An den Beinen aufgehängte Welpen werden vor grausamem Tod gerettet.

Darya Stepantsova geht abends nahe der russischen Stadt Chabarowsk an einem Wald vorbei, als sie plötzlich ein herzzerreißendes Geräusch hört: das gequälte Winseln eines leidenden Tieres. Sie zögert nicht lange und folgt dem Laut in das dunkle Gebüsch hinein.

Was sie mitten im Dickicht findet, lässt sie entsetzt nach Luft schnappen. An einem Baum aufgeknüpft hängen vier kleine Hundewelpen. Grausame Menschen haben ihnen Schnur um die Hinterbeine gebunden und sie kopfüber in die Äste des Baumes gehängt, um dort einen langsamen, elenden Tod zu sterben.

"Ich konnte es nicht glauben", erzählt Darya. "Aber sie hingen direkt vor mir." Mit zusammengebissenen Zähnen filmt sie das Leid der Tiere für einige Momente, um zu dokumentieren, was ihnen angetan wurde. Dann befreit sie die vor Kälte und Erschöpfung zitternden Welpen und bringt sie auf schnellstem Weg zum Tierarzt.

Den Hunden geht es trotz der erlebten Qual erstaunlich gut. Darya hofft, durch das Video möglichst viele Menschen zu erreichen, um auf Tierquälerei in Russland aufmerksam zu machen.

Die vier Welpen erholen sich gut und warten inzwischen darauf, von freundlichen Menschen adoptiert zu werden. Hoffentlich haben sie dieses Mal mehr Glück damit, wer sie in die Hände bekommt.

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