Mann gibt Kellnerin 1.000 Dollar Trinkgeld für die OP ihres Hundes.

Christina Summitt aus Clinton im US-Bundesstaat New Jersey, Stiefmutter dreier Kinder und von Beruf Kellnerin, muss drei Jobs gleichzeitig bewältigen und auch nachts arbeiten. Eines Tages gerät sie unvermittelt in eine noch schwierigere Situation. Ihr geliebter Familienhund Tucker verschluckt einen Tennisball und befindet sich in Lebensgefahr. Trotz ihres vollen Arbeitstages zögert sie keine Sekunde, ihn in ein Tierkrankenhaus zu bringen.

Youtube/ gozhda

Tucker, ein Mischling aus Labrador und dänischer Dogge, lebt seit 3 Jahren bei Christina. Sie liebt ihren Hund wie ein eigenes Kind. Doch als sie hört, dass die Operation 2.700 Dollar kosten soll, zögert sie einen Moment. Das Geld dafür hat sie einfach nicht zur Verfügung. Doch schließlich entscheidet sie sich dafür, Tucker zu retten. Sie wird schon eine Möglichkeit finden, die Operation zu finanzieren, so denkt sie. 

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Als sie abends in einem ihrer drei Jobs an der Bar eines Hotels arbeitet, wird sie von einem freundlichen Paar auf ihr Tattoo angesprochen. Dieses hat das Aussehen einer Hundepfote.

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Also erzählt Christina von Tucker und der Operation. Sie hat bereits einen Plan: Wenn sie ihr Auto verkauft, wird sie genug Geld haben. Allerdings wäre dieser Verkauf für sie ein großer Verlust. Aber die Liebe zu ihrem Hund ist größer.

Nachdem das Paar die Geschichte gehört hat, bittet es um die Rechnung. Der Mann trägt darauf wie üblich den freiwilligen Betrag des Trinkgeldes ein und reicht sie Christina zusammen mit der Kreditkarte. In den USA gibt man meist zwischen 15 und 20 Prozent des Rechnungsbetrages als Trinkgeld. Doch als Christina auf die Rechnung blickt, kann sie ihren Augen kaum trauen. Das Paar will Christina 1.000 Dollar geben.

Christina spricht ihre Gäste an und fragt sie, ob sie sich verschrieben hätten. Doch das Paar sagt, dass alles seine Richtigkeit habe und dass die beiden für die Genesung des Hundes beten würden. Und sie lassen eine vor Glück weinende Christina zurück, die nun eine enorme Hilfe für ihren Hund bekommen hat. Sie postet den Rechnungsbeleg bei Facebook, um der ganzen Welt von ihrem Glück zu erzählen, und kommt mit dieser Geschichte sogar ins Fernsehen.

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Tucker hat sich zwischenzeitlich wieder vollständig von der Operation erholt. Was für ein Glück, dass sich Christina nicht verschulden musste, sondern von vollkommen fremden, gutherzigen Menschen Hilfe bekommen hat. Solche Gesten machen die Welt zu einem besseren Ort.

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