Mann schickt seinem kranken Hund Blumen - zum Ärger der Ehefrau.

Manchmal kommt ein gut gemeinter Blumengruß nicht ganz auf die Art an, die sich der Absender gewünscht hat.

Als es bei Debbie Cardone, aus Palm City im US-amerikanischen Bundesstaat Florida, an der Tür klingelt und der Postbote ihr einen prächtigen bunten Blumenstrauß überreicht, freut sie sich natürlich sehr. Sie denkt, dass die Blumen von ihrem Ehemann Vincent stammen, der gerade im Nahen Osten arbeitet und nicht persönlich bei ihr sein kann.

Damit liegt sie auch ganz richtig. Doch als sie die beigefügte Karte liest, merkt sie, dass Vincent zwar der Absender, sie aber nicht die Empfängerin ist. Die Blumen sind für Sebastian - den gemeinsamen Hund. Sebastian wurde vor kurzem am Knie operiert und erholt sich in Debbies Pflege.

"Sebastian. Gute Besserung, bald bist du wieder fit. Alles Liebe, Papa", steht auf der Karte.

Debbie ist nicht begeistert. "Ich dachte, sie seien für mich", erzählt sie. "Ich dachte, 'Ooooh, er weiß zu schätzen, wie gut ich mich um Sebastian kümmere'. Ich habe ihm einen kleinen Hunde-Rollstuhl gebaut. Ich setze ihn hinein und fahre mit ihm im Hof herum. Es ist ein Alptraum, er ist wie ein Plüschtier, er hat keine Lust mehr, sich selbst zu bewegen."

Sie gönnt Sebastian die Blumen trotzdem, und der scheint sie auch zu mögen. Jetzt hofft sie, dass der Kleine inzwischen nicht so verwöhnt geworden ist, dass er nur noch herumgetragen werden möchte.

Vielleicht helfen die Blumen ihm ja, wieder neugierig auf die Außenwelt zu werden.

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