Tierschützer finden einen Hund, den ein Draht fast entzweischneidet.

WARNUNG: Dieser Artikel enthält Bilder, die auf manche Leser verstörend wirken können.

Die freiwilligen Helfer der Tierschutzorganisation Animal Aid Unlimited, die sich in der indischen Stadt Udaipur um misshandelte und verwahrloste Tiere kümmert, haben schon sehr viel Leid gesehen. Denn in Indien lebt eine Vielzahl an Tieren auf der Straße, oft ausgehungert, traumatisiert und schwer misshandelt. Aber als eines Tages der Straßenhund Ben hereingebracht wird, verschlägt es selbst den erfahrensten Tierschützern die Sprache.

Facebook/AnimalAidUnlimited

Als sie ihn sehen, ist das arme Tiere dem Tode nahe und halb wahnsinnig vor Schmerzen. Mit leerem Blick starrt das Tier apathisch vor sich hin. Es ist zu schwach und erschöpft, um zu winseln. Doch man sieht deutlich, welche Schmerzen ihn plagen.

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Die Helfer stellen fest, dass um den Körper des Hundes Draht gewickelt ist, der sich so eng zugezogen hat, dass er den Vierbeiner beinahe in zwei Teile geschnitten hätte. Man kann sich kaum vorstellen, was für eine Tortur Ben ertragen musste.

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Die Tierschützer sagen, dass viele andere Tiere allein durch die Schmerzen und den Schock gestorben wären. Doch Ben ist ein Kämpfer. Der Mischling mit der schwarzgefleckten Augenpartie bleibt ruhig, als er von Ärzten untersucht wird.

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Sogar als sie vorsichtig den Draht entfernen, hält er tapfer durch. Sie geben ihm ein leichtes Betäubungsmittel, während sie langsam und vorsichtig das Metall abwickeln.

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Dann wird die Wunde gereinigt und anschließend verbunden. Von jetzt an bleibt nur noch die Hoffnung, dass die Verletzungen nicht zu stark waren und sich die Infektion nicht zu weit in Bens Körper ausgebreitet hat.

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Während der darauffolgenden Wochen hängt das Leben des Hundes am seidenen Faden. Tagelang muss er beinahe bewegungslos verharren, während die Ärzte hoffen, dass die Entzündungen zurückgehen. Immer wieder schwankt Ben zwischen Leben und Tod. Die Helfer können nur regelmäßig die Verbände wechseln und abwarten. 

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Am Ende kommt es den Helfern wie ein kleines Wunder vor, dass Ben erstmals wieder aufstehen kann. Vorsichtig macht er ein paar Schritte, setzt unsicher einen Fuß vor den anderen. Und noch einen! Die versammelten jubeln laut auf. So eine schnelle Genesung hätte niemand erwartet.

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Es dauert noch einige Zeit, bis Ben seine ganze Kraft zurück hat, doch bald ist er sogar stark genug, um mit den anderen Tieren zu spielen. Alle sind furchtbar stolz auf ihn. Was für ein tapferer Kerl!

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In folgendem Video kannst du Bens Geschichte von seiner Rettung bis zur Genesung verfolgen (auf Englisch).

Am Anfang sah es wirklich nicht gut aus für Ben. Zum Glück haben weder er noch die tollen Helfer von Animal Aid Unlimited vorzeitig aufgegeben. Warum der Draht um Bens Körper geschlungen war, wissen sie leider bis heute nicht, doch die Hauptsache ist, dass Ben jetzt langsam wieder ganz gesund werden kann. Weiter so, du mutiger Racker!

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