Zecken-verseuchter Hund wird vor schlimmem Schicksal bewahrt.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen sich Haustiere zulegen, obwohl sie sich nicht richtig um sie kümmern können. Entweder fehlt ihnen das Wissen, das Geld oder auch einfach nur der Wille, das Tier angemessen zu versorgen. Viel zu oft werden die Tiere dann vernachlässigt oder sogar ausgesetzt und sich selbst überlassen. 

Auf der ganzen Welt kommt es so immer wieder zu traurigen Szenen. Doch zum Glück gibt es gemeinnützige Organisationen wie die südafrikanische CLAW (Community Led Animal Welfare), die sich darauf spezialisiert haben, solchen Tieren zu helfen. Auf ihrer Facebookseite ist nun ein besonders herzzerreißender Fall aufgetaucht: Die Hündin Belle wird in furchtbarem Zustand gefunden. Sie ist völlig mit Zecken übersät, an ihren Ohren haben sich richtiggehend Zeckennester gebildet. Die Retter können es selbst kaum glauben.

Die Parasiten haben so viel Blut aus ihr herausgesaugt, dass Belle bereits an Blutarmut leidet. Als die Aktivisten sie finden, ist sie so schwach, dass sie kaum noch aufstehen kann. Sofort wird die Hündin in eine Tierklinik gebracht, wo die Ärzte umgehend mit der Behandlung beginnen. Allerdings sind es zu viele Zecken, als dass man sie noch alle einzeln entfernen könnte, zudem besteht die Gefahr, dass Belle verblutet. Also geben sie dem armen Tier ein Mittel gegen Parasiten, um die Zecken zu betäuben. Nach ein paar Tagen lösen die Zecken dann ihren Biss, sterben und fallen von allein ab.

Doch auch danach sind noch weitere Folgen des Befalls zu bekämpfen: Belle wird mit Antibiotika und Vitaminen versorgt, die sie dringend braucht. Sie ist unterernährt, leidet an zahlreichen Infektionen und hat einen Zwingerhusten, unter dem viele Straßenhunde leiden. Doch die Behandlung schlägt an. Nach und nach beginnt Belle, wieder von allein zu essen, und geht sogar ein paar vorsichtige Schritte.

Die Tierschützer von CLAW posten ihre herzzerreißende Geschichte, und nachdem sie wieder gesund ist, suchen sie nach einem guten Zuhause für das Tier. Es meldet sich eine junge Frau, die Belle bei sich aufnehmen möchte. Die Retter haben ein gutes Gefühl und geben den Vierbeiner in ihre Obhut. Und bei ihr blüht das Tier so richtig auf, wie man auf Facebook mitverfolgen kann. Zuerst hatte Belle noch Angst davor, Treppen zu steigen oder sich allein etwas zu essen zu holen, aber in nur einem Monat entwickelte sie immer mehr Selbstbewusstsein. Und schließt sogar neue Freundschaften:

Wie schön, dass Belle ein so gutes Zuhause gefunden hat. Man kann sich kaum vorstellen, was sie alles durchgemacht haben muss. Die Retter haben sie wirklich in allerletzter Minute gefunden. Toll, dass es solche Menschen gibt – Belle wird ihre Schutzengel garantiert nie vergessen, wenn sie ihr neues Leben genießt.

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