Wilde Giraffe und geflohenes Kaninchen werden beste Freunde.

Gegensätze ziehen sich an. Dieser Spruch ist wohl der bekannteste, den sich Paare und Freunde oft anhören müssen. Doch auch im Tierreich gibt es immer wieder freundschaftliche Verbindungen, die uns Menschen zunächst verwundern, dann aber höchste Verzückung hervorrufen. Genauso ist es bei der folgenden Geschichte aus Südafrika: Die 49-jährige Wildtierfotografin Ayesha Cantor bekam etwas vor die Linse, das sie so noch nie gesehen hatte: Eine Giraffe, die sich zunächst merkwürdig tief zu Boden beugte.

Auf den zweiten Blick wurde Ayesha klar, dass die Giraffe offenbar mit einem schwarz-weißen Kaninchen schmuste. Aufgrund der eindeutigen Fellzeichnung konnte Ayesha eindeutig sagen, dass es sich nicht um ein Wildkaninchen handelte, sondern offenbar um ein Heimtier. Offenbar war es von der benachbarten Kaninchenfarm ausgebrochen. Normalerweise hätte es kaum einen Tag in Freiheit überleben können, da sich in der Gegend zu viele Raubtiere tummelten.

Das Kaninchen war vollkommen entspannt, reckte sich und lag ausgestreckt auf dem Boden vor den Füßen der Giraffe. Als Ayesha näher mit ihrem Auto heranfuhr, glaubte sie, das Kaninchen zu verjagen, doch es blieb ganz dicht an den Hufen seines großen Giraffenfreundes. Sie bewegten sich im Einklang, keiner wich von  der Seite des anderen.

45 Minuten lang beobachtete Ayesha die Giraffe und das Kaninchen, bis es zu dunkel wurde und sie nach Hause wollte. Doch das ungewöhnliche Gespann blieb vereint dort, wo es war.

Ayesha ist sich sicher: Die Giraffe beschützt ihren Freund, das Kaninchen, vor allen Gefahren und nur so konnte das kleine Tierchen in der Wildnis überleben. Wie schön, dass sie Zeugin dieser besonderen Freundschaft werden durfte.

Quelle:

thedodo.com

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