Vorsicht! Giftige Spinne verbreitet sich in Deutschland.

Die Ammen-Dornfinger-Spinne, oder auch einfach Dornfinger, ist eigentlich im Mittelmeerraum heimisch. Jetzt aber geben Experten bekannt, dass sie sich auch immer mehr im Raum Berlin und Brandenburg ausbreitet. Schuld daran ist dem Zoologen Julian Heiermann zufolge die fortschreitende Klimaerwärmung in Mitteleuropa. Man sollte dem Dornfinger möglichst nicht zu nahe kommen...

Flickr/Eran Finkle

Sie ist die einzige Spinne in Deutschland, deren Biss für den Menschen gefährlich werden kann. Sowohl die Weibchen als auch die Männchen sind giftig und spritzen beim Beißen eine gewebeschädigende Substanz in die Haut ihrer Opfer. Die Bissstelle bildet oft eine gelbliche Blase. Diese sollte man möglichst nicht kühlen und auf gar keinen Fall aufkratzen!

Spiderzrule

Der gebissene Körperteil schmerzt stark und kann extrem anschwellen. In seltenen Fällen kann es zu Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit und Kreislaufversagen kommen. Unbedingt sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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Aber keine Panik: Lebensgefährlich ist der Biss des Dornfingers nicht. Die Spinne ist leicht zu erkennen: Sie ist vorne rot-orange, hinten gelb bis gelbgrün gefärbt und wird bis zu 1,5 cm groß. Die Giftspinne lebt auf Waldlichtungen und Ackerflächen, am liebsten in hohem Gras.

Flickr/Phoenix Wolf-Ray

Wenn du dich vor einem Biss schützen willst, solltest du im Sommer nur mit langen Hosen durch hohes Gras gehen. Das ist übrigens auch eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme gegen Zecken.

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